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Hufpflege

(Der Huf nach Weidegang)


Die regelmäßige Hufform kann durch sachgemäße Hufpflege und Hufkorrektur erhalten werden.

Einflussfaktoren, die eine regelmäßige Hufform beeinträchtigen können, sind, minderwertige Fütterung, geringe Bewegung, unhygienische Stallverhältnisse und ein fehlerhafter Beschlag. Durch diese Faktoren kann der Huf seine natürliche Elastizität und Form verlieren. Um bleibende und starke Schäden zu verhindern oder zu vermindern, ist die Hufpflege und Hufkorrektur unabdingbar.


(Hufunterseite nach Weidegang)


Sie dient zur prophylaktischen Reinigung sowie zur Behandlung pathologischer Hufbilder. Die Hufpflege nimmt den größten Anteil der Pferdepflege in Anspruch. Sie dient nicht nur der Wiederherstellung der regelmäßigen Hufform, sondern auch dem Erhalt oder der Wiederherstellung der Hornqualität (kräftiges und elastisches Wandhorn, matt glänzende, glatte Oberfläche) und der Vermeidung oder Beseitigung von Fäulnisprozessen.


(Huf auskratzen mit einem Hufkratzer)


Zu den regelmäßigen Pflegemaßnahmen zählt das tägliche Säubern der Sohle, die Kontrolle und Reinigung nach der Arbeit bzw. Bewegung und das Waschen der Hufe.

Das tägliche Säubern der Hufe (mind. 1 mal) ist von Nöten, um den Huf von Verunreinigungen der Sohle und des Strahls durch Einstreu, Kot und Urin zu befreien. Letztere sind mit einem Hufkratzer zu entfernen, um Fäulnisprozesse zu verhindern. Wichtig ist besonders die Reinigung der seitlichen Strahlfurchen, da sich der Mist dort festkeilen kann. Nach der Arbeit und Bewegung des Tieres muss ebenfalls mit dem Hufkratzer eine Reinigung der Sohle und des Strahls vorgenommen werden.

(Reinigen mit Wurzelbürste o.ä. und Wasser)



Hierbei ist auf die Entfernung kleiner Steine zu achten, die sich das Tier in die weiße Linie und den seitlichen Strahl eingetreten hat. Dazu eignet sich besonders gut ein Hufreinigungsgerät, das mit einem Eisenteil (Spitze darf nicht scharf sein) zum Auskratzen und mit einer kleinen Bürste mit nicht zu harten Borsten zur Säuberung der Sohle bestückt ist. Eine keilförmige Anordnung der Borsten verhilft zur raschen und ordentlichen Strahlfurchensäuberung. Das Waschen der Hufe dient einmal der Reinigung und weiterhin auch der Feuchtigkeitszufuhr.

Es darf nicht häufiger als einmal täglich erfolgen, da sonst Störungen in der Glasurschicht entstehen können. Die Glasurschicht quillt in Verbindung mit Wasser auf, sie hat einen wesentlichen Anteil an der Feuchtigkeitsregulierung des Wandhornes.

 

(gesäuberter Huf)


Die Elastizität, die wichtig ist für den Hufmechanismus, ist abhängig vom Wassergehalt des Wandhornes. Sollte die Glasurschicht zerstört sein, trocknet das Wandhorn durch Verdunstungen aus und wird an der Oberfläche hart, stumpf, spröde und rissig. Eine zu häufige und grobe Reinigung des Wandhornes mit harten Bürsten, Hufkratzern, etc. führt zur Zerstörung der Glasurschicht und kann zur Einschränkung oder gar zum Verlust der Elastizität des Hufes führen.

Der Huf sollte zur Vorbereitung ca. 5 Minuten aufgeweicht und dann mit einem Schwamm und warmen Wasser gereinigt werden. Am saubersten und effektivsten ist dabei die Säuberung am aufgehobenem Huf über dem Eimer. Beim Abspritzen der Hufe und der Gliedmaßen mit dem Wasserstrahl muss darauf geachtet werden, dass die Sohle bei der Reinigung nicht zu kurz kommt und die Gliedmaßen anschließend getrocknet werden.

(Reinigung der Hufwand mit Wurzelbürste o.ä.)


Das Einfetten bzw. Einölen der Hufe dient der Feuchtigkeitsregulierung, insbesondere wenn Störungen in der Glasurschicht vorliegen, die bei Reit- und Sportpferden oftmals unvermeidbar sind. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass zwar keine Feuchtigkeit aus dem Wandhorn verdunsten, aber umgekehrt auch keine Feuchtigkeit durch die aufgetragene Fettschicht hindurch absorbiert werden kann, wenn die Reinigung und das Einfetten bzw. Einölen der Hufe unmittelbar nacheinander erfolgt. Deshalb gilt hier die 15 Minuten Regel. Der Huf sollte erst nach einer Einwirkzeit der Feuchtigkeit von mind. 15 Minuten abgetrocknet und erst danach eingefettet/eingeölt werden. Da Huffette dazu tendieren, die Poren der Hornkapsel zu verstopfen und somit oftmals auch zu einer unerwünschten, übermäßigen Verhärtung des Horns führen (speziell bei häufigem Gebrauch), empfehlen wir für diesen Bereich der Hufpflege hochwertige, möglichst auf Naturbasis hergestellte Huföle. Die Behandlung der Hornwand mit Fetten bzw. Ölen oder auch Lacken kann die natürlichen Verhältnisse, die durch den Verlust der Glasurschicht aus dem Gleichgewicht geraten sind, nicht vollständig ersetzen, wohl aber reduzieren.
(gesäuberte Hufwand)


Aus diesem Grund ist die Reinigung und die Hufpflege eine wichtige Prophylaxeform, die es mit all ihren Regeln zu beachten gilt.

 
 

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